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Orgelbilder


Nachstehend eine Auswahl an historisch wertvollen Orgeln zwischen Elbe und Weser mit Bild und Kurzbeschreibung

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Huß/Schnitger-Orgel St. Cosmae-Kirche Stade

Stade / Ss. Cosmae et Damiani
(Orgel mit 42 Registern auf Hauptwerk, Rückpositiv Brustwerk und Pedal)
1675 beendeten Behrendt Huß und sein Geselle Arp Schnitger den Bau einer neuen Orgel in St. Cosmae zu Stade. Erster Organist dieser großen Orgel (III/Ped. 42 Register) wurde Vincent Lübeck, der 1688 zusammen mit Arp Schnitger eine Veränderung der Disposition vornahm. Nach verschiedenen Eingriffen im Laufe der Jahrhunderte führte eine Restaurierung durch die Orgelbauwerkstatt von Jürgen Ahrend (Leer-Loga) das Instrument wieder auf den Zustand von 1688 zurück.

- Disposition (PDF)

Bielfeldt-Orgel St. Wilhadi-Kirche Stade

Stade / St. Wilhadi
(Orgel mit 40 Registern auf Hauptwerk, Oberwerk, Brustwerk und Pedal)
Die Erasmus Bielfeldt-Orgel in St. Wilhadi hat eine lange Vorgeschichte: Schon für das Jahr 1322 ist in St. Wilhadi eine Orgel bezeugt. 1724 vernichtet ein Blitzstrahl Turm und eine Schnitger-Orgel; im Dezember 1730 schließen das Kirchenkollegium der Stadt Stade und die Juraten der Kirche St. Wilhadi einen Neubaukontrakt mit Erasmus Bielfeldt (Celle/Bremen), der sich daraufhin in Stade (seiner wahrscheinlichen Geburtsstadt) niederlässt. Im Januar 1736 wird die neue Wilhadi-Orgel eingeweiht. In den Jahren 1987 - 1990 erfolgt eine umfangreiche Restaurierung des Orgelwerkes durch Jürgen Ahrend (Leer-Loga).
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Disposition (PDF)

Wilhelm-Orgel St. Johannis-Kirche Steinau

Steinau / St. Johannis der Täufer
(Orgel mit 19 Registern, 2 Manualen, Pedal)
Die Schnitger-Tradition fand mit der 1839 von Georg Wilhelm aus Stade erbauten Orgel mit 19 Registern auf zwei Manualen und Pedal in Steinau ihren Abschluss. Das Instrument weist noch mit Hauptwerk, Brustwerk, Pedal, technischen Details und der Disposition eine typisch norddeutsche Charakteristik des 18. Jahrhunderts auf. Die Orgel von Steinau erfuhr durch den Austausch von einzelnen Registern nur geringe Veränderungen. Diese wurden bei einer grundlegenden Restaurierung durch die Fa. Hillebrand 1991 rückgängig gemacht. Damit besteht dieses späte Zeugnis des norddeutschen Orgelbaus wieder in seiner originaler Klanglichkeit.1
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Disposition (PDF)

Arp-Schnitger-Orgel St. Nicolai et St. Martini Steinkirchen

Steinkirchen / St. Nicolai et St. Martini
(Orgel mit 28 Registern auf Hauptwerk, Brustwerk und Pedal)
Im Jahre 1687 vollendete Arp Schnitger seinen Orgelneubau in Steinkirchen, bei dem er auch älteres Pfeifenmaterial (16. Jahrhundert) verwendete. Die Orgel wurde im Laufe der Jahrhunderte im Vergleich zu manch anderem Schnitgerschen Instrument relativ wenig verändert. 1947/48 und 1987 führte Fa. Rudolf von Beckerath (Hamburg) Restaurierungsarbeiten durch.
(r) 1987/91 von Beckerath
Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter
www.kirche-altes-land.de/lk/orgeln.html.
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Disposition (PDF)

Marten de Mare-Orgel Gutskapelle St. Georg Stellichte

Stellichte / Gutskapelle St. Georg

(Orgel mit 12 Registern, 2 Manualen)
Marten de Mare 1610 (G/Ppf) /
(rk) Ahrend 1985

- Disposition (PDF)

Furtwängler und Hammer-Orgel Verdener Dom

Verden / Dom St. Maria und Caecilia

(Orgel mit 54 Registern, 3 Manualen, Pedal)
Im Jahre 1850 entstand durch den Orgelbauer Johann Friedrich Schulze, Paulinzella Thüringen, eine Orgel mit 35 Registern auf zwei Manualen und Pedal. Da diese Orgel als zu klein für den Raum empfunden wurde erfolgte 1916 ein Orgelneubau in den bereits vorhandenen Prospekt der Schulze-Orgel durch die Firma Furtwängler & Hammer. Das gesamte Pfeifenmaterial der Schulze Orgel verschwand jedoch. In den folgenden Jahrzehnten blieb die Orgel von baulichen Veränderungen verschont. 1986 konnte die sich inzwischen in einem desolaten Zustand befindende, historische, spätromantische Orgel durch die Initiative eines Orgelbauvereins wieder instand gesetzt werden.

Weitere Informationen und Bilder der Dom-Orgeln finden Sie hier.

 

  

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